Tobias, einer der Entwickler rund um die HTPC Software XBMC bittet im Zuge seines Google Summer of Code 2012 (GSoC) Projekts alle XBMC Nutzer offiziell um die Mithilfe zur Verbesserung der integrierten Scraper.
Bei der Verbesserung des Scraping Prozesses soll das Programm-Addon “Statistics gathering for scraping GSoC 2012″ helfen, welches in der offiziellen XBMC Reposity gefunden werden kann. Dieses soll von möglichst vielen Benutzern installiert werden und die Benennung aller zu XBMC hinzugefügten Dateien und Ordner analysieren, um die Tauglichkeit der Medien-Scraper zu erhöhen.
Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Analyse eurer Datei- und Ordnernamen gelegt. Hier soll die Erkennung verschiedenster Platzhalter und Zeichenkombinationen verbessert werden, sodass die Scraper zukünftig weitere Dateiformatierungen (z.B. Breaking.Bad_S02.E05_Titel-der-Serie-720p(2010).mkv) verarbeiten können, wodurch ein verbesserter Abgleich mit den Datenbanken (imdb.com, etc.) ermöglicht werden soll.
Sowohl die von Problemen geplagten Benutzer als auch die “leidlosen” Nutzer wurden von Tobias zur Teilnahme eingeladen. Er betont in seinem Beitrag außerdem, dass die gesammelten Daten absolut anonym erfasst werden und dass das ausgeführte Script nicht dazu befähigt ist, den Benutzer zu tracken.
Folgende Daten werden auf einen Server übertragen und analysiert:
- Titel, Jahr, Laufzeit, TV-Show, Episode, Staffel, usw.
- Der Systempfad eurer Dateien
Was meint ihr dazu? Werdet ihr eure Daten den Servern des Projektteams anvertrauen oder seid ihr dem ganzen misstrauisch gegenüber?
Quelle: www.xbmc.org

Pingback: Scraper-Optimierung: GSoC 2012 Projekt von Team XBMC
Das ist ja nichts anderes als das Programm Picard, das ihr auch schon vorgestellt habt. Ich finde es eine gute Sache und sehe diesen “Upload” nicht ganz so dramatisch, da ich bei mir solche Dateien und meine privaten auf komplett unterschiedlichen Rechnern habe.
Passwörter oder sonstige Dige können nicht eingesehen werden, also ist es mir Wurst was die sich holen, hauptsache ich habe meine Mediadateien passend.
Sobald ich meine jetzigen Projekte in Richtung “vorläufig fertig” gebracht habe, kümmere ich mich mal um XBMC. Auf dem Notebook macht es schonmal Spaß.
Alex
Genau! Es geht in die Richtung von Musicbrainz Picard und Ember Media Manager. Tobias möchte die bereits existente, in XBMC integrierte Software verbessern, um den Abgleich zwischen Datei- und Ordnernamen sowie der Online-Datenbanken kompatibler zu gestalten.
Am besten ist es ohnehin seine Medien auf einem stromsparenden Server (http://www.htpc-blogger.de/sparsame-homeserver-losungen-dank-intel-centerton-avoton/) zentral abzulegen, um auch darauf zugreifen zu können, wenn der HTPC nicht angeschaltet ist. Mit einer entsprechenden Internetanbindung (z.B. VDSL) ist das besonders praktisch:
Ich habe z.B. auf meinem Notebook ebenfalls XBMC installiert und streame meine Medienbibliothek, wenn ich unterwegs bin über eine VPN Verbindung. 720p Inhalte werden ohne Komprimierung flüssig abgespielt! Für Musik auf dem Smartphone nutze ich übrigens Subsonic und mit Foobar2000 höre ich Musik am Notebook, da ich ohnehin immer über VPN mit meinem Heimnetzwerk verbunden bin.